„Zum Eichenkranz“ Wörlitz

Historischer Gasthof 1785 - 1787, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff 2025 Befundung, Befundrevision, Konservierungsempfehlungen in den Treppenhäusern, im Saal und ausgewählten Gastzimmern Der historische Gasthof ist Stadttor, Herberge, gesellschaftliches Zentrum im Ort und wurde vom Erbauer des Wörlitzer Schlosses, Fürst Franz von Anhalt-Dessau, als standesgemäße Unterkunft für die zahlreichen Besucher seines inspirierenden Gartenreichs in Auftrag gegeben. Von der Landseite präsentiert es sich als Torhaus einer imaginierten Burganlage, von der Stadtseite als dreiflügeliger Fachwerkbau in der Gestaltgebung der umliegenden Bürgerhäuser. Den Gästen, zumeist Künstler, Gelehrte, Adlige, standen kleine Appartments im Obergeschoss zur Verfügung. Die Ausgestaltungen waren gleich: bemalte Wandbespannungen über hölzerner Lambris und die Spiegelflächen der Schornsteinzüge waren mit floral-dekorativen Rahmungen und Motiven bemalt. Die Gesellschaftszimmer waren demgegenüber aufwändiger gestaltet. Die Nutzungskontinuität reicht bis in die 1990er Jahre. Auch wenn zwischenzeitliche bauliche und technische Anpassungen vorgenommen worden sind, blieben die wesentlichen Eigenschaften erhalten. Bürgerschaftlichem Engagement ist es vor allem zu verdanken, dass nach 1990 der durch mangelnden Bauunterhalt stark geschädigte Fachwerkbau erhalten und saniert, Raumfassungen teilweise auch restauriert und rekonstruiert werden konnten. Die eigenen Leistungen waren in die Planungen zur energetischen Sanierung unter besonderer Berücksichtigung der konstruktiven und dekorativen Wandaufbauten eingebettet.

„Zum Eichenkranz“ Wörlitz

Historischer Gasthof 1785 - 1787, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff 2025 Befundung, Befundrevision, Konservierungsempfehlungen in den Treppenhäusern, im Saal und ausgewählten Gastzimmern Der historische Gasthof ist Stadttor, Herberge, gesellschaftliches Zentrum im Ort und wurde vom Erbauer des Wörlitzer Schlosses, Fürst Franz von Anhalt-Dessau, als standesgemäße Unterkunft für die zahlreichen Besucher seines inspirierenden Gartenreichs in Auftrag gegeben. Von der Landseite präsentiert es sich als Torhaus einer imaginierten Burganlage, von der Stadtseite als dreiflügeliger Fachwerkbau in der Gestaltgebung der umliegenden Bürgerhäuser. Den Gästen, zumeist Künstler, Gelehrte, Adlige, standen kleine Appartments im Obergeschoss zur Verfügung. Die Ausgestaltungen waren gleich: bemalte Wandbespannungen über hölzerner Lambris und die Spiegelflächen der Schornsteinzüge waren mit floral-dekorativen Rahmungen und Motiven bemalt. Die Gesellschaftszimmer waren demgegenüber aufwändiger gestaltet. Die Nutzungskontinuität reicht bis in die 1990er Jahre. Auch wenn zwischenzeitliche bauliche und technische Anpassungen vorgenommen worden sind, blieben die wesentlichen Eigenschaften erhalten. Bürgerschaftlichem Engagement ist es vor allem zu verdanken, dass nach 1990 der durch mangelnden Bauunterhalt stark geschädigte Fachwerkbau erhalten und saniert, Raumfassungen teilweise auch restauriert und rekonstruiert werden konnten. Die eigenen Leistungen waren in die Planungen zur energetischen Sanierung unter besonderer Berücksichtigung der konstruktiven und dekorativen Wandaufbauten eingebettet.