Schloss Georgium, Dessau

-Anhaltische Gemäldegalerie- UNESCO Weltkulturerbe 1784, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff 2016 - 2019 Befundungen im Innenraum und an den Fassaden, Ergänzung der denkmalpflegerischen Zielstellung, Konservierungs- und Restaurierungskonzeption Stuck und Fassung, Mitwirkung bei der Erarbeitung der musealen Präsentationskonzeption, restauratorische Ausführungsbetreuung Das Gebäude gehört mit dem umgebenden Georgengarten („Georgium“) zum UNESCO Weltkulturerbe Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Die Anhaltische Gemäldegalerie ist seit 1957 im Schloss etabliert und zählt mit ihrem Bestand altdeutscher und niederländischer Gemälde zu den bedeutenden Kunstsammlungen. Ursprünglich als Sommerresidenz über annähernd quadratischem Grundriss für den Bruder des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau, Prinz Georg errichtet, erfolgten 1893 Nutzungsanpassungen mit umfangreicher Bauerweiterung durch die seitlichen Erweiterungen um jeweils 2 Achsen. Bei der Innengestaltung wurde die Erdmannsdorff‘sche klassizistische Formensprache und Dekoration aufgegriffen und geschickt adaptiert. Der Schwerpunkt restauratorischer Leistungen lag auf der Befundung und Bewertung des überlieferten Bestands und auf der Erhaltung wertvoller Stuckdecken sowie Wandputzoberflächen. Konfliktsituationen zwischen denkmalpflegerischer Erhaltungsabsicht und zeitgemäßer musealer Gemäldepräsentation konnten durch die Implementierung vorgehängter Wandelemente als Gemäldeträger und zur Kaschierung notwendiger technischer Infrastruktur entschärft werden.

Schloss Georgium, Dessau

-Anhaltische Gemäldegalerie- UNESCO Weltkulturerbe 1784, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff 2016 - 2019 Befundungen im Innenraum und an den Fassaden, Ergänzung der denkmalpflegerischen Zielstellung, Konservierungs- und Restaurierungskonzeption Stuck und Fassung, Mitwirkung bei der Erarbeitung der musealen Präsentationskonzeption, restauratorische Ausführungsbetreuung Das Gebäude gehört mit dem umgebenden Georgengarten („Georgium“) zum UNESCO Weltkulturerbe Dessau-Wörlitzer Gartenreich. Die Anhaltische Gemäldegalerie ist seit 1957 im Schloss etabliert und zählt mit ihrem Bestand altdeutscher und niederländischer Gemälde zu den bedeutenden Kunstsammlungen. Ursprünglich als Sommerresidenz über annähernd quadratischem Grundriss für den Bruder des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau, Prinz Georg errichtet, erfolgten 1893 Nutzungsanpassungen mit umfangreicher Bauerweiterung durch die seitlichen Erweiterungen um jeweils 2 Achsen. Bei der Innengestaltung wurde die Erdmannsdorff‘sche klassizistische Formensprache und Dekoration aufgegriffen und geschickt adaptiert. Der Schwerpunkt restauratorischer Leistungen lag auf der Befundung und Bewertung des überlieferten Bestands und auf der Erhaltung wertvoller Stuckdecken sowie Wandputzoberflächen. Konfliktsituationen zwischen denkmalpflegerischer Erhaltungsabsicht und zeitgemäßer musealer Gemäldepräsentation konnten durch die Implementierung vorgehängter Wandelemente als Gemäldeträger und zur Kaschierung notwendiger technischer Infrastruktur entschärft werden.