Schloss Weimar, Ostflügel

1789 - 1803 (Wiederaufbau) durch Ahrens, Thouret, Gentz; Bauleitung J.W.v.Goethe 2021- 2024, Befundungen, restauratorische Zielstellung (Federführung), Leistungen in Anlehnung an LPh 3-8 HOAI als Gesellschafter der ARGE Fachplanung Restaurierung im Projekt S40, Materialklassen Wandmalerei, Farbfassung, Putz/ Stuck/ Stuccolustro Die Brandruine des Weimarer Schlosses überdauerte 15 Jahre bis zum Beginn des Wiederaufbaus unter Leitung von Johann Wolfgang von Goethe. Das Raumprogramm wurde neu disponiert, die repräsentativen und intimen Räume im 1. und 2. Obergeschoss um den Großen Saal gruppiert, das Treppenhaus grundlegend neu gestaltet. Die Räume erhielten hochwertig gestaltete Oberflächen, wie zum Beispiel Wandbespannungen aus Seidendamast, Wandbekleidungen aus Holz, Stuckmarmor, Marmorino und Stuccolustro, Bemalungen der Decken und Wände, intarsierte Holzfußböden, verzierte gußeiserne Öfen. Mit dem Großen Saal, den angrenzenden Marmorzimmern und dem Gentz‘schen Treppenhaus sind herausragende Raumgestaltungen des Klassizismus überliefert. Über das gesamte 19. Jahrhundert sind diese Räumlichkeiten nur wenig verändert, die Oberflächen jedoch regelmäßig ausgebessert worden. Gravierende Schäden und deren Reparatur in konstruktiven Strukturen aus Holz an Decken und Wänden sind durch Quellen und Befunde seit der Mitte des 19. Jahrhunderts belegt und begleiteten ebenfalls die laufende Sanierung und Restaurierung.

Schloss Weimar, Ostflügel

1789 - 1803 (Wiederaufbau) durch Ahrens, Thouret, Gentz; Bauleitung J.W.v.Goethe 2021- 2024, Befundungen, restauratorische Zielstellung (Federführung), Leistungen in Anlehnung an LPh 3-8 HOAI als Gesellschafter der ARGE Fachplanung Restaurierung im Projekt S40, Materialklassen Wandmalerei, Farbfassung, Putz/ Stuck/ Stuccolustro Die Brandruine des Weimarer Schlosses überdauerte 15 Jahre bis zum Beginn des Wiederaufbaus unter Leitung von Johann Wolfgang von Goethe. Das Raumprogramm wurde neu disponiert, die repräsentativen und intimen Räume im 1. und 2. Obergeschoss um den Großen Saal gruppiert, das Treppenhaus grundlegend neu gestaltet. Die Räume erhielten hochwertig gestaltete Oberflächen, wie zum Beispiel Wandbespannungen aus Seidendamast, Wandbekleidungen aus Holz, Stuckmarmor, Marmorino und Stuccolustro, Bemalungen der Decken und Wände, intarsierte Holzfußböden, verzierte gußeiserne Öfen. Mit dem Großen Saal, den angrenzenden Marmorzimmern und dem Gentz‘schen Treppenhaus sind herausragende Raumgestaltungen des Klassizismus überliefert. Über das gesamte 19. Jahrhundert sind diese Räumlichkeiten nur wenig verändert, die Oberflächen jedoch regelmäßig ausgebessert worden. Gravierende Schäden und deren Reparatur in konstruktiven Strukturen aus Holz an Decken und Wänden sind durch Quellen und Befunde seit der Mitte des 19. Jahrhunderts belegt und begleiteten ebenfalls die laufende Sanierung und Restaurierung.