Templerkapelle Wettin

um 1270 1992 - 2014: Befundungen im Innenraum, Schadensdokumentation, Kartierungen, Konservierungskonzeptionen, Konservierung der Malereifragmente, Konservierung und Teilergänzung von Putz, Konsolidierung Steinrippen, Konzeption zur Replatzierung aufgefundener Emporenbrüstungssteine und Begleitung des Wiedereinbaus. Die Templerkapelle in Wettin gehört zu den seltenen erhalten gebliebenen Templer- Kirchen im deutschsprachigen Raum. Ihre Entstehung wird auf die Zeit um 1260-80 datiert und sie war nachweislich Teil einer größeren befestigten Anlage. Seit 1992 wurden abschnittsweise konservatorische und restauratorische Leistungen an Malerei- und Putzoberflächen ausgeführt. Neben wichtigen Erkenntnissen zur Raumfassung und -ausmalung (Rippenfassung erbauungszeitlich, Gewölbemalerei 15. Jh.) und zu schwer deutbaren Malereifragmenten an Nord- und Südwand konnten bei der Freilegung der seit dem 17. Jh. vermauerten frühgotischen Fensteröffnungen im Jahr 1996 bemalte Steine geborgen werden, die eindeutig als Bestandteil der ursprünglichen Brüstung auf der Westempore identifiziert wurden. Auf Grundlage der restauratorischen Untersuchung, Kartierung und maßstäblicher Abbildung der Malerei sowie von überlieferten Putzabdrücken der ursprünglichen Emporenbrüstung konnte eine neue Brüstung errichtet werden. Die Fragmente der Emporenmalerei sind in ihrer ursprünglichen Anordnung nun erlebbar, zugleich konnte die Empore für den Besucherverkehr freigegeben werden. Die Integration der aufgefundenen bemalten Brüstungssteine sowie die restauratorische Bauüberwachung bildeten den Abschluß der langjährigen Beschäftigung mit diesem Projekt.

Templerkapelle Wettin

um 1270 1992 - 2014: Befundungen im Innenraum, Schadensdokumentation, Kartierungen, Konservierungskonzeptionen, Konservierung der Malereifragmente, Konservierung und Teilergänzung von Putz, Konsolidierung Steinrippen, Konzeption zur Replatzierung aufgefundener Emporenbrüstungssteine und Begleitung des Wiedereinbaus. Die Templerkapelle in Wettin gehört zu den seltenen erhalten gebliebenen Templer-Kirchen im deutschsprachigen Raum. Ihre Entstehung wird auf die Zeit um 1260-80 datiert und sie war nachweislich Teil einer größeren befestigten Anlage. Seit 1992 wurden abschnittsweise konservatorische und restauratorische Leistungen an Malerei- und Putzoberflächen ausgeführt. Neben wichtigen Erkenntnissen zur Raumfassung und -ausmalung (Rippenfassung erbauungszeitlich, Gewölbemalerei 15. Jh.) und zu schwer deutbaren Malereifragmenten an Nord- und Südwand konnten bei der Freilegung der seit dem 17. Jh. vermauerten frühgotischen Fensteröffnungen im Jahr 1996 bemalte Steine geborgen werden, die eindeutig als Bestandteil der ursprünglichen Brüstung auf der Westempore identifiziert wurden. Auf Grundlage der restauratorischen Untersuchung, Kartierung und maßstäblicher Abbildung der Malerei sowie von überlieferten Putzabdrücken der ursprünglichen Emporenbrüstung konnte eine neue Brüstung errichtet werden. Die Fragmente der Emporenmalerei sind in ihrer ursprünglichen Anordnung nun erlebbar, zugleich konnte die Empore für den Besucherverkehr freigegeben werden. Die Integration der aufgefundenen bemalten Brüstungssteine sowie die restauratorische Bauüberwachung bildeten den Abschluß der langjährigen Beschäftigung mit diesem Projekt.