Schloss Wörlitz, Palmensaal

1789 (bauliche Ergänzung), Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff 2008 - 2010: Transport, Konservierung und Restaurierung in der Werkstatt, Montage und Retusche vor Ort, Restaurierung und Teilerneuerung der Fensterleibungsbretter Der Palmensaal wurde 1789 auf den Nordflügel des Schlosses an Stelle eines Belvederes aufgesetzt und diente als privater Rückzugsort für den Fürsten Franz von Anhalt-Dessau mit grandiosem Ausblick über die umgebende Landschaft. Der Zugang ist nur über eine Falltreppe und eine schmale Wendeltreppe möglich. Die 43 imitierten Palmen sind die letzten authentischen Zeugnisse der ursprünglichen Raumfassung mit südländisch anmutender Ausgestaltung. Sämtliche Palmen wurden in der Werkstatt bearbeitet: Freilegung von ursprünglicher Bemalung, Holzergänzung an den halbierten Nadelholzstämmen und aus Furnier gebogenen Blättern, Stuckergänzungen an den Früchten, Retusche sämtlicher Fehlstellen und Kittungen. Für die Transporte sind eigens Konstruktionen und Logistik entwickelt worden. Die Montage und finale Retuschen sind nach Baufortschritt im Palmensaal ausgeführt worden. Die Rekonstruktion der textilen Wandbekleidung, die farbige Raumfassung die exemplarische Malerei (Granatapfelhecke) gehörten nicht zum Leistungsumfang.

Schloss Wörlitz, Palmensaal

1789 (bauliche Ergänzung), Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff 2008 - 2010: Transport, Konservierung und Restaurierung in der Werkstatt, Montage und Retusche vor Ort, Restaurierung und Teilerneuerung der Fensterleibungsbretter Der Palmensaal wurde 1789 auf den Nordflügel des Schlosses an Stelle eines Belvederes aufgesetzt und diente als privater Rückzugsort für den Fürsten Franz von Anhalt-Dessau mit grandiosem Ausblick über die umgebende Landschaft. Der Zugang ist nur über eine Falltreppe und eine schmale Wendeltreppe möglich. Die 43 imitierten Palmen sind die letzten authentischen Zeugnisse der ursprünglichen Raumfassung mit südländisch anmutender Ausgestaltung. Sämtliche Palmen wurden in der Werkstatt bearbeitet: Freilegung von ursprünglicher Bemalung, Holzergänzung an den halbierten Nadelholzstämmen und aus Furnier gebogenen Blättern, Stuckergänzungen an den Früchten, Retusche sämtlicher Fehlstellen und Kittungen. Für die Transporte sind eigens Konstruktionen und Logistik entwickelt worden. Die Montage und finale Retuschen sind nach Baufortschritt im Palmensaal ausgeführt worden. Die Rekonstruktion der textilen Wandbekleidung, die farbige Raumfassung die exemplarische Malerei (Granatapfelhecke) gehörten nicht zum Leistungsumfang.